Splitterglanz von Juliane Maibach [Rezension]

splitterglanzHallo Ihr Lieben, heute komme ich endlich dazu Euch eine Rezension zu Juliane Maibachs Buch Splitterglanz aus der Seelenlos-Reihe zu schreiben.
Zunächst einmal zum

Inhalt:

Gwen hätte niemals gedacht, dass sie sich jemals solche Fragen stellen müsste: Wie findet man den Weg zurück, nachdem man durch einen Spiegel gefallen ist? Wie tötet man ein Wesen, das keine Seele besitzt und beinahe unsterblich ist? Und wie soll man mit einem verschlossenen, schlecht gelaunten Kerl zurechtkommen, der in einem eigentlich nichts anderes als ein Mittel zum Zweck sieht und keinen Wert auf Gesellschaft legt?
Schon bald muss Gwen feststellen, dass sie nicht ohne Grund in diese fremde Welt gelangt – sie von dunklen Geheimnissen und drohendem Unheil umgeben ist …

Rezension von Splitterglanz

Das Buch Splitterglanz hat mir sehr gut gefallen. Ich meine, ich bin eh ein Anhänger von Juliane Maibachs Büchern, besonders die Necare-Reihe hatte es mir sehr angetan. Dieses Buch ist von einer ganz anderen Art. Ok es gibt wieder das Wandern zwischen unterschiedlichen Welten, aber die Personen sind dieses Mal viel komplexer, da es nicht so viele Hauptprotagonisten gibt. Besonders intensiv finde ich hier, wie man eigentlich seelenlose Wesen zu Personen machen kann.
Gwen, die durch den Spiegel fällt und sich in der fremden Welt zurechtfinden muss, kommt sehr sympathisch und vor allem praktisch daher. Sie ist ein Charakter, mit dem man sich gut identifizieren kann. Ihre Überraschung, in eine neue Welt gezogen worden zu sein, hätte in meinen Augen intensiver beschrieben werden können. Ihre Reaktion ist in meinen Augen ein wenig zu normal. Das tut jedoch der Geschichte keinen Abbruch.
Zu Tares habe ich ein wenig ambivalentes Verhältnis. Es gab Zeiten, da mochte ich ihn, ja eine Grundsympathie ist in jedem Fall vorhanden, aber hier handelt es sich wirklich um einen Charakter, der sich meine Sympathie verdienen muss, was für mich ein sehr interessanter Aspekt ist.
Dagegen fiel es mir bei Asrell überhaupt nicht schwer, ihn zu mögen. Ok er macht einige grenzwertige Dinge, aber vom Grundprinzip ist er einfach ein netter Typ, den man mögen muss. Diese Sympathie verstärkte sich noch als ich seine Geschichte erfuhr.
Nisris kann ich noch nicht so wirklich greifen, aber ich gehe davon aus, dass sie ihr Potential noch in den Folgebänden ausbauen wird.
Gwens Freundin in der realen Welt ist mein einziger Kritikpunkt. Für eine echte Freundin lässt sie sich zu leicht abwimmeln und hat nicht genug Biss. So kommen ihre Sorge um Gwen und auch sie selbst nur sehr oberflächlich zum Tragen.
Der Schreibstil ist – wie von Juliane Maibachs Büchern gewohnt – sehr gut lesbar. Sie zieht den Leser von der ersten Seiten an in ihr Buch und schafft es den Spannungsbogen bis zur letzten Seite zu halten. Und die ist so ein knallharte Cliffhanger, dass ich nicht umhin kann, auch das Folgebuch möglichst schnell zu lesen.
Das Cover gefällt mir ebenfalls sehr gut. An Julianes Büchern mag ich immer sehr, dass sich die Cover von Serien quasi fortsetzen und man auf einen Blick erkennt, welche Bücher zusammenhängen.
Wie Ihr seht, habe ich an Splitterglanz nicht wirklich viel ausszusetzen.

Gewinnspielankündigung

Deshalb verlose ich bei Facebook auf meiner Seite ein signiertes Exemplar von Seelenganz mit einigen Goodies, die mir Juliane netterweise dazu gelegt hatte.

Überraschung 🙂

Übrigens bin ich bei meiner Suche nach einer Leseprobe für Euch auf der Seite von Juliane auf etwas total geniales für die Hörbuchfans unter Euch gestoßen:

Necare wurde vertont. Nachfolgend findet Ihr die Links zu den einzelnen Teilen bei YouTube. Die Macherin freut sich ganz bestimmt über einen erhobenen Daumen.

Necare Band 1 Hörbuch

Necare Band 2 Hörbuch

Necare Band 3 Hörbuch

Necare Band 4 Hörbuch

Necare Band 5 Hörbuch

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