Rezension „Der Übergang“ von Justin Cronin

Kurzbeschreibung

Die Welt, wie Sie sie kennen, wird es nicht mehr geben!

Bevor sie das Mädchen von Nirgendwo wurde – das Mädchen, das plötzlich auftauchte, die Erste und Letzte und Einzige, die tausend Jahre lebte – war sie nur ein kleines Mädchen aus Iowa und hieß Amy. Amy Harper Bellafonte. 

Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI-Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief – völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte.

Rezension

Es gibt wenige Bücher, die mich so sehr gefesselt haben wie dieses. Als ich erst einmal begonnen hatte, war ich so gefangen, dass ich nicht mehr aufhören konnte. Zu Beginn hatte ich ein wenig Probleme mit den Zeitsprüngen, konnte mich aber bald gut in den Schreibstil einfinden.

Die Beschreibung der Charaktere war stimmig, ich fand niemanden aufgesetzt. Natürlich hatte ich – wie auch wahrscheinlich sonst jeder – meine Favoriten. Aber irgendwie konnte ich mich mit allen identifizieren, es wurden so viele Facetten gezeigt, selbst die Bösen waren nicht nur böse. Ich habe mit der kleinen Gruppe auf ihrer Reise mitgefiebert, konnte mir die Orte, welche sie durchwanderten, genau vor meinem inneren Auge vorstellen.

Aber eines zeichnet dieses Buch ganz besonders aus. Die Stimmungen kriechen in den Leser. Als ich eines Abends noch spät gelesen hatte, ertappte ich mich wie ich im Anschluß die Wohnungtür noch doppel abschloß und sogar die Balkontür (im zweiten OG wohlgemerkt) überprüfte. J. Cronin hat die besondere Gabe, Atmosphären so zu beschreiben, das man sie wirklich „spürt“. Diese Fähigkeit haben nur ganz wenige Autoren.

Auch als Hörbuch ist das Buch wirklich empfehlenswert. Ungekürzt gelesen von dem unübertroffenen David Nathan ist es an jeder Stelle ein wahrer Hörgenuss.

Aber trotzdem oder gerade wegen der beängstigenden Atmosphäre ein kleiner Tipp von mir ;). Lesen Sie es lieber am Tag bei Sonnenlicht ….

Seitenzahl der Print-Ausgabe: 1025 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3442311705
Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 1. (16. September 2010)

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