Nephilim – L.A. Vampires 1 von Tanya Carpenter [Rezension]


Beth hat seit neuestem einen Job in einem Hospiz in Los Angeles und schaffte es noch nicht unbedingt, den notwendigen Abstand zu ihren Patienten herzustellen. Eines Abends beobachtet sie wie einer ihrer Patienten von einem Unbekannten beinahe getötet wird. Seltsamerweise warnt er sie jedoch nicht nur sondern rettet sie später auch. Als sie dann noch erfährt, dass er ein Todesengel ist, der Patienten auf die andere Seite geleitet, ist nichts in ihrem Leben mehr wie es einmal war.

Von Anfang an hat mich Tanya Carpenters Buch gefesselt und nicht mehr losgelassen. Ich kenne ihren Schreibstil auch schon aus einem thematisch vollkommen andersartigen Buch und bin immer wieder fasziniert von ihrer Wandlungsfähigkeit.

In ihrem Buch stellt sie dieses Mal eine ganz neue Sicht auf Vampire da, welche mir sehr gut gefällt. Hier sind Vampire Engel mit den unterschiedlichsten Aufgaben, die sich untereinander nicht immer wohlgesinnt sind. Sie zeichnet hier eine komplexe Welt, welche jedoch rundherum stimmig ist.

Auch die Charaktere – insbesondere die drei Hauptprotagonisten Kyle, Proud und Beth werden sehr umfassend beschrieben und handeln und denken absolut plausibel. Auch die Entwicklung, die Beth in diesem Buch durchmacht ist absolut schlüssig.

Besonders hat mir an dieser Stelle Proud, welcher nach seiner anfänglichen Oberflächlichkeit im Verhalten zur richtigen Zeit doch in der Lage ist das richtige zu tun.

Das Ende lässt mich jetzt schon sehnsüchtig auf den nächsten Band warten. Ja es handelt sich hierbei  um den Beginn einer Serie, von der ich mir sicher bin, dass sie mich ähnlich wie z.B. der Black Dagger Zyklus eine ganze Zeit begleiten wird. Die andere Herangehensweise an den Mythos der Vampire tut hierz ihr Übriges.

 

 

Schreibe einen Kommentar