Jack Reacher 18: Die Gejagten [Rezension]

dieGejagtenVon Random House erhielt ich vor kurzem ein Rezensionsexemplar von „Die Gejagten“ von Lee Child. Ich muss dazu sagen, dass ich kurz  davor bereits bereits ein Hörbuch aus dieser Serie hörte (Underground), das mich mit einem Wort begeisterte.

Doch zunächst einmal zum

Inhalt

Jack Reacher betritt den Stützpunkt seiner ehemaligen Einheit bei der Militärpolizei, und ahnt nicht, was ihm bevorsteht. Er ist nach Virginia gereist, um seine Nachfolgerin Major Susan Turner kennenzulernen. Doch wenig später wird klar, was für ein großer Fehler es war, einen Militärstützpunkt zu betreten. Denn wie jeder ehemalige Soldat der USA ist Reacher Reservist. Prompt erhält er seinen Einberufungsbefehl und wird außerdem des Mordes angeklagt und verhaftet. Reacher gelingt die Flucht aus dem Gefängnis, doch seine wichtigste Frage bleibt zunächst ungeklärt: Wer versucht ihn auf diese Weise kaltzustellen?

Meine Meinung

Wie ich bereits vorher erwähnte, handelte es sich hier erst um meinen 2. Jack Reacher Roman. Was mich an diesen Büchern begeistert?

Fangen wir mit der Sprache an. Ich habe selten eine so detailgetreue klare Sprache gelesen wie in den Büchern von Lee Child. Da gibt es einfach kein Ausschmücken, Beschönigen oder Stilblüten. Einfach, detailliert, knapp. Das ist der Stil und er passt zu 100% auf die Person von Jack Reacher, seinem Leben und seinen Erfahrungen. Trotz allem oder vielleicht gerade deshalb schafft es Lee Child einen hohen Spannungsbogen in seinen Büchern zu erzeugen. Und der Leser wird direkt in die Figur von Jack Reacher hineinkatapultiert.

Nachfolgend habe ich noch eine Leseprobe für Euch, so dass Euch hoffentlich die Sprache etwas näher gebracht wird.

Leseprobe (Download)

Der Inhalt kam mir im Verhältnis zu Underground etwas schwächer vor, aber nichts destrotrotz schafft es Lee Child von Beginn bis Ende die Spannung zu erhalten. Das Buch ist nicht eine Minute langweilig.

Besonders gefällt mir, dass Lee Child in seinen Büchern – so auch in diesem in der Person von Major Susan Turner oder auch des Mädchens starke Frauen zulässt. – Ich will ja nicht spoilern. – Dadurch wird Reacher zu einer kraftvollen männlichen Persönlichkeit, ohne in das Machoniveau abzurutschen.

Mich hat diese Handlung veranlasst, mich mehr mit dem Thema Afghanistan auseinanderzusetzen als das bisher der Fall war. Man wird einfach neugierig, auch hinter der allgemeinen Berichterstattung zu recherchieren.

Da mir der Autor ja noch verhältnismäßig unbekannt war – ich kannte ihn bisher nur namentlich – , hier noch etwas über ihn:

Der Autor

 

leeChild

 

Lee Child wurde 1954 in Großbritannien geboren. Nach seinem Jurastudium arbeitete er rund zwanzig Jahre lang beim Fernsehen bis er seinen Job 1995 wegen einer Umstrukturierung verlor. So verließ er auch seine Heimat und zog in die USA. Dort wurde bereits sein erster Jack Reacher Roman ein internationaler Bestseller. Er wurde mit mehreren hoch dotierten Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem »Anthony Award«, dem renommiertesten Preis für Spannungsliteratur. Die Gejagten war der 18. Jack Reacher Roman.

Jack Reacher – Der Film

Übrigens gibt es auch bereits eine Verfilmung mit Tom Cruise in der Hauptrolle. Die Wahl des Hauptdarstellers finde ich hier schon allein wegen der Körpergröße nicht ideal. Trotzdem möchte ich Euch den Trailer aus dem Jahr 2013 nicht vorenthalten.

JACK REACHER Trailer German Deutsch FullHD 2013 | Tom Cruise

JACK REACHER startet am 3. Jan 2013 – Filmkritik: Geplant https://KinoCheck.de | http://fb.com/KinoCheck Jack Reacher (Tom Cruise), ein ehemaliger Militärpolizist, wird in den Dienst zurückbeordert, als ein Scharfschütze in einer belebten Einkaufsstraße wahllos fünf Menschen erschießt. Die zurückgelassenen Beweise führen zu einer schnellen Festnahme, doch der Scharfschütze weigert sich eine Aussage zumachen, er würde ausschließlich mit Jack Reacher sprechen.

Alles in allen war es bestimmt nicht mein letzter Jack Reacher Roman und ich kann hier nur eine klare Empfehlung aussprechen.

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