Eine Trilogie in Rosé [Rezension]

rose

Wow und schon wieder ist ein Tag vergangen. Heute möchte ich Euch eine Triologie (Ich fühl mich heut Rosé) von den beiden Autorinnen Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki vorstellen, die mir persönlich so gut gefallen hat, dass ich sie in 2 Tagen komplett gelesen habe und von der ich zugeben muss, dass sie mich nach wie vor noch ein wenig prägt.Es geht um die Bücher:

Ich fühl mich heut rosé

Rosige Zeiten und

Ich brauch ein neues Kleid

Kommen wir zunächst einmal zu den Inhaltsangaben. Eigentlich sträube ich mich ein wenig, hier zu viel vom Inhalt zu berichten, da man bei den Beschreibungen der Folgebände immer ein wenig mehr vom Vorband erfährt als man sollte und Ihr sollt ja neugierig bleiben….

Daher nur soviel: Die Geschichten ranken sich um Schloß Schlomberg und seine Bewohner, welche gezwungen sind, nach gesundheitlichen, persönlichen und finanziellen Rückschlägen ihr Leben ganz neu zu strukturieren. Hierbei erhalten sie von unerwarteter Seite Hilfe und auch gute Freunde lassen sie nicht im Stich.

Was hat mich an den Büchern so fasziniert?

Wie immer gelingt es Sigrid und Sylvia Menschen zu erschaffen, die einfach charakterlich rund sind. Nicht jeden Protagonisten mag man am Anfang. Manche erscheinen oberflächlich, hilflos oder gar ein wenig einfach. Aber es ist hier wie im richtigen Leben. Je besser man sie kennenlernt, desto mehr Facetten treten ans Licht und ich ertappte mich dabei, dass ich beim einen oder anderen dachte, ups da habe ich mich wohl ein wenig in ihm getäuscht.

Gerade diese Entwicklung, die die Protagonisten durchmachen, macht in meinen Augen den Reiz der Bücher aus. Man begleitet die Handelnden, lernt sie nach und nach kennen und begleitet sie ein Stück ihres Lebens. Und entgegen dem Titel ist in ihren Leben nicht alles rosig. Sei es die Problematik nach einer schweren Erkrankung wieder auf die Füsse zu kommen, kleine oder größere Liebeskummer, die Problematik des Alleinerziehens. All solche Themen werden integriert ohne schulmeisterlich oder abgehoben zu werden. Eben halt so wie das Leben spielt. Und trotzdem kriegen sie immer wieder die Kurve, dem Leben etwas Schönes abzugewinnen.

Für mich machen die Bücher bestimmt auch deshalb einen besonderen Reiz aus, weil ich mich in verschiedenen Personen wiederfand. Sie haben ihre Probleme gelöst statt sie totzuquatschen, waren für andere da und trotz aller Sorgen immer in der Lage, sich selbst zu reflektieren. Sie haben die Ärmel hochgekrempelt und für ihr Leben, ihre Werte und ihr Zuhause hart gearbeitet. Eine Fee wie im Märchen darf man in diesen Büchern nicht erwarten. Jedoch genau das macht ihren Reiz – genau wie bei den anderen Büchern von Sylvia und Sigrid – aus. Sie sind aus dem Leben gegriffen, aber durch Tatkraft verwandelt sich jeder Schatten in einen Sonnenstrahl, der die Rosen erblühen lässt.

Daneben kann man in viele verschiedene Themengebiete Einblick nehmen und bekommt vielleicht sogar die eine oder andere Anregung. Seien es Rosen, Äpfel, Kochen oder Basteln aber auch Marketing und und und… Auch hier gilt, die Autorinnen wissen, wovon sie schreiben.

Alles in allem sind es in meinen Augen 3 rundum gelungene Bücher, die mich mit einem angenehmen, zufriedenen Gefühl zurückließen.

Und manchmal, wenn es mir besonders gut oder schlecht geht, ist mein Leben jetzt einfach R O S É,

rosesekt

und dann lasse ich den Abend mit einem gleichfarbigen Gläschen ausklingen.

 

In diesem Sinne, habt einen wundervollen Abend und wenn ich Euch einen Tipp geben darf, lest die Bücher!

 

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