Chicklits und Mahjong

chicklitHallo Ihr Lieben,
ich weiß, ich habe mich eine ganze Zeit rar gemacht, deshalb kommt heute einmal ein etwas persönlicherer Post, der sich nicht ausschließlich um Bücher rankt.
In den letzten Monaten durfte ich erleben, wie es ist, in seinem Beruf gefordert zu werden, und mit wundervollen Menschen in einer wertschätzenden Umgebung zu arbeiten. Kurz gesagt, ich fühlte mich in einem neuen Umfeld so wohl, dass ich täglich deutlich mehr arbeitete als normal und dadurch blieb mein Privatleben und leider auch der Blog auf der Strecke. Leider hat es mit einer Umsetzung „noch“ nicht geklappt, so dass ich nach wie vor auf zwei Hochzeiten tanzen muss und auch meine Arbeitszeiten wieder auf ein Normalmaß zurückgefahren habe. Bitte drückt mir die Daumen, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Ich bleibe jedenfalls am Ball. Aber jetzt zu neuen Büchern.
Wie ihr wißt habe ich normalerweise eher eine Vorliebe für Fantasy, Science Fiction u.ä. Dadurch dass ich ja relativ schnell lese, ist für mich auch sehr oft wichtig, dass ein Buch mindestens 600 Seiten hat, einfach damit ich länger etwas davon habe.
Hiervon bin ich in der letzten Zeit jedoch öfter abgewichen. Zum einen bin ich bei Facebook in einer Gruppe, welche Rezensionsexemplare wandern lässt. Deshalb werdet ihr natürlich auch in der nächsten Zeit wieder vermehrt Rezensionen von mir lesen können. In dieser Gruppe erhalte ich auch Bücher, die ich normalerweise nicht kaufen würde. Zum Beispiel solche, die sich unter dem neudeutschen Begriff Chicklit ansiedeln lassen.
Ihr habt den Begriff noch nicht gehört? Dann hier für Euch die aktuelle Wikipedia-Definition:
Unter Chick-Lit (wörtlich etwa „Mädels-Literatur“, sinngemäß „anspruchslose Frauenliteratur“) versteht man belletristische Literatur, die sich an Frauen und Mädchen wendet. Die pejorative Bezeichnung stammt aus dem Amerikanischen und setzt sich aus den beiden Wörtern chick und lit zusammen, wobei chick ein umgangssprachlicher und abwertender Begriff für eine junge Frau und lit die Abkürzung für literature, also Literatur ist.
Ganz ehrlich? Nach meiner Meinung ist auch dieses Genre oft gar nicht so anspruchslos wie uns Wikipedia glauben lassen will. Als bekennender romantischer Single ertappe ich mich doch des Öfteren dabei wie ich beim Lesen plötzlich zustimmend nicke oder mir bei einem besonders romantischen Ende schon mal eine Träne aus den Augen kullert. Es handelt sich hierbei einfach um aus dem Leben gegriffene Liebesromane, und nach einem langen Arbeitstag voller Konzentration sind sie einfach entspannend.
Klar gibt es hier wie in jedem Genre Höhen und Tiefen. Ganz ehrlich? Wo gibt es die nicht. Ich hatte allerdings das Glück, mich bisher offenbar auf dem oberen Level bewegen zu dürfen.
Einen Teil der Autorinnen durfte ich bei Facebook kennenlernen, mit manchen hat sich sogar so etwas wie eine engere Bekanntschaft entwickelt. Hierdurch habe ich mich dann natürlich auch gelegentlich an Büchern versucht, die mir sonst vielleicht gar nicht aufgefallen wären. Gerade hier handelt es sich auch um Autorinnen, die zum Teil ihre Bücher über Selfpublishing selbst verlegen, aber natürlich auch um solche, die das Glück hatten von einem Verlag verlegt zu werden.
Aber kommen wir doch einfach mal zu ein paar Beispielen. Ich werde sie hier hier nicht ausführlich rezensieren, sondern nur ein paar Worte zum einen oder anderen verlieren, aber vielleicht ist ja genau für Dich die passende Inspiration dabei 🙂

Allen voran möchte ich an dieser Stelle das Buch „Als Walther mich fraß und der Fuchs mich jagte“ von Katja Bleeker erwähnen. Ich muss an dieser Stelle betonen, dass ich an weiten Strecken aus einem breiten Grinsen nicht mehr herauskam. Obwohl ich normalerweise nicht der alberne Typ sondern eher ernsthaft bin, saß ich zum Teil kichernd vor dem Buch und habe mich wundervoll amüsiert.

Ich durfte in der vergangenen Woche auch noch einen anderen Text von Katja Probelesen und kann euch nur den Rat geben, ihre Bücher mal zu lesen. Spitzenunterhaltungswert, absolut kurzweilig und ich liebe einfach ihren Schreibstil.

 

 

 

Ähnlich positiv überrascht wurde ich bei dem Buch Elvis hat das Gebäude verlassen von Max Zadow
. Ein witziges Buch für den passionierten Katzenliebhaber, bei dem sich wohl der eine oder andere „Dosenöffner“ wiedererkennt.

Für die Facebookgruppe „Rezensionsexemplare“ durfte ich das Buch Gefühls-Turbulenzen von Silvia Filz und Sigrid Konopatzki lesen und rezensieren. Da ich meine Bewertung morgen veröffentlichen werde, an dieser Stelle nur so viel, ich habe mich so mit den Protagonisten verbunden gefühlt, dass ich mir noch am selben Abend die Fortsetzung
Zuckerpuppe besorgt und verschlungen habe. Danke an Euch Zwei, dass Ihr Euer Buch als Rezensionswanderbuch zur Verfügung stellt.

An dieser Stelle möchte ich mich übrigens auch einmal bei meiner Freundin Marita Zschenker bedanken, die hier extrem rührig immer neue Rezensionsexemplare für die Gruppe organisiert und zusätzlich noch dafür sorgt, dass wir immer optimal informiert sind und die Leser auch das rezensieren nicht vergessen. Das ist  eine enorme Arbeit, die wie ich finde, oft unterschätzt wird. Als kleines Dankeschön habe ich ihr ihren eigenen Blog gebastelt (www.maritasbuecher.de). Ich hoffe, du bist bald wieder so fit, dass du ihn für uns mit zahlreichen Rezensionen füllen kannst.

Ich habe noch einige weitere Schmuckstücke dieses Genres geniessen dürfen, doch hierzu an einem anderen Abend mehr. An dieser Stelle möchte ich Euch noch eine wundervolle Hörbuchreihe ans Herz legen, die ich zur Zeit allabendlich beim Mahjongspielen (wirklich sehr entspannend) genieße.

Die schwarzen Juwelen von Anne Bishop. Zur Zeit bin ich bei Teil 2 von 9. Es handelt sich hierbei um Fantasy erster Güte. Aus diesem Grunde werdet hier ihr auch demnächst eine Rezension zu diesen Büchern lesen können. Empfehlen möchte ich sie Euch heute schon. Sie werden ausdrucksstark von Sascha Rotermund gelesen.

 

 

Für heute schließe ich erst einmalmit dem Versprechen, mich jetzt wieder deutlich öfter zu melden. Wenn ich ganz ehrlich bin, hat mir das Schreiben doch ein kleines bißchen gefehlt …

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